Adam Cruces, Patience, 2011, Screenshot
Ursula Damm, Transits, 2012, Screenshot
Christina Kubisch, Electrical Walks Basel, 2012, Bild: Lukas Zitzer
Jodi, div. [property], 2013, Screenshot
Alexis O’Hara, Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, 2009-2011, Bild: Stefan Hollenstein

Sammlung

In einer Zeit des rasanten technologischen Wandels und der Schnelllebigkeit von Technologien spielt die Frage des Erhalts des digitalen Erbes eine zunehmend wichtigere Rolle. Neben seiner Ausstellungs- und Veranstaltungstätigkeit widmet sich das HeK diesem zentralen Thema und pflegt eine eigene Sammlung. Die Sammlungsschwerpunkte liegen dabei nicht nur auf digitalen Werken, sondern beinhalten neben installativen und softwarebasierten Arbeiten auch ortspezifische Werke.

In einer Zeit des rasanten technologischen Wandels und der Schnelllebigkeit von Technologien spielt die Frage des Erhalts des digitalen Erbes eine zunehmend wichtigere Rolle. Neben seiner Ausstellungs- und Veranstaltungstätigkeit widmet sich das HeK diesem zentralen Thema. Als Ort der wissenschaftlichen Auseinandersetzung und Bündelung von Kompetenzen arbeitet das HeK mit nationalen und internationalen Partnern an den Herausforderungen, die die Bewahrung digitaler Kunst mit sich bringt.

Erste Setzungen wurden bereits im Rahmen des trinationalen Forschungsprojekts Digitale Medienkunst am Oberrhein. Konservierung – Restaurierung – Zukunftssicherung (2010-2012) möglich, die in einer umfassenden Publikation zum Thema der Konservierung digitaler Kunst mündeten, an der das HeK mit einer Fallstudie und Texten beteiligt ist. Durch dieses Forschungsprojekt konnte das HeK mit Mitteln des Bundesamtes für Kultur, des Kunstkredits Basel-Stadt und kulturelles.bl, der Abteilung Kultur des Kantons Basel-Landschaft, erste Werke für eine Sammlung erwerben, die dem HeK als Dauerleihgaben zur Verfügung stehen. Weitere Schenkungen durch die Christoph Merian Stiftung kamen dazu und bilden den Grundstock der Sammlung, die langfristig weiter ausgebaut und um ein zentrales Archiv für künstlerische Produktionen erweitert werden soll. Ein wichtiger Aspekt für den Aufbau der Sammlung ist die umfassende Dokumentation der Werke und die Skizzierung von individuellen Lösungsansätzen für ihren Erhalt. Dafür wird auch weiterhin der Austausch mit nationalen und internationalen Kolleginnen und Kollegen und der wissenschaftliche Austausch und gemeinsame Diskurs mit Forschungseinrichtungen gesucht.

Die Sammlungsschwerpunkte liegen nicht nur auf digitalen Werken, sondern beinhalten neben installativen und softwarebasierten Arbeiten auch ortspezifische Werke für das Dreispitzareal und ganz Basel, die im Rahmen von Ausstellungsprojekten am HeK entstanden sind bzw. noch entstehen werden. Der Fokus der Sammlung liegt nicht auf technischen Formaten, sondern auf inhaltlichen Fragestellungen, die gesellschaftsrelevante Bezüge herstellen, Zugänge zur Informationssphäre thematisieren, vernetzte Systeme reflektieren und ausbilden, eine neue ästhetische Praxis aufzeigen beziehungsweise neue Wahrnehmungserfahrungen ermöglichen.

Folgende Künstlerinnen und Künstler befinden sich bisher in der Sammlung: Adam Cruces, Ursula Damm, Denis Handschin & Michel Winterberg, Esther Hunziker, Christina Kubisch, JODI, Marc Lee, Alexis O’Hara, ubermorgen.com, Aline Veillat, Christoph Wachter & Matthias Jud, Aline Zeltner.

DER ONLINE AUFTRITT UNSERER SAMMLUNG WIRD IM MOMENT UMGEBAUT.

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