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Forschung und Restaurierung

In einer Zeit des rasanten technologischen Wandels und der Schnelllebigkeit von Technologien spielt die Frage des Erhalts des digitalen Erbes eine wichtige Rolle. Ihr Erhalt jedoch stellt Museen und Sammlungen vor neue Aufgaben: Was tun, wenn die Technik eines Kunstwerks bereits veraltet ist, sobald man das Gerät einmal eingeschaltet hat? Wie geht man mit künstlerischen Werken um, die auf proprietäre Software angewiesen sind, die von den Herstellern nicht mehr weiterentwickelt wird, oder deren Hersteller nicht mehr existieren? Wie lassen sich netzbasierte Projekte für die Zukunft erhalten?

Als Ort der wissenschaftlichen Auseinandersetzung und Bündelung von Kompetenzen arbeitet das HEK mit nationalen und internationalen Partnern an den Herausforderungen, die die Bewahrung digitaler Kunst mit sich bringt.

Das Erwerben software- und netzbasierter Werke ist ein komplexer Vorgang, der viele Planungsschritte beinhaltet und unterschiedliche Parteien involviert. Jedes Werk stellt neue Herausforderungen hinsichtlich seiner Komponenten. Mit der Inventarisierung der Arbeit beginnt ein Workflow, der sowohl die technischen Mitarbeiter des HEK, als auch externe Mitarbeiter wie IT-Verantwortliche und Konservator:innen beansprucht. Eine Sammlung von Software- und netzbasierter Kunst ist deshalb aufwendig im Erhalt und benötigt permanente Betreuung.

Ein wichtiger Aspekt für den Aufbau der Sammlung ist die umfassende Dokumentation der Werke und die Skizzierung von individuellen Lösungsansätzen für ihren Erhalt. Dafür pflegt das HEK den Austausch mit nationalen und internationalen Kolleginnen und Kollegen und sucht den wissenschaftlichen Austausch und gemeinsamen Diskurs mit Forschungseinrichtungen.

Auf dieser Stelle finden Sie unterschiedliche Beiträge – wie Vorträge, Interviews, Texte und Videos – zu Fragestellung des Erhalts digitaler Kunst und ihrer Konservierung.

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