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Maria Guta, Cyberia, 2019, Foto: Thea Lazar

Maria Guta & Adrian Ganea: CYBERIA

Als 3D-generierte Echtzeit-Tanzperformance inszeniert, verwischt «Cyberia» von Maria Guta und Adrian Ganea die Grenze zwischen magischen, digitalen und physischen Welten.

Veranstaltung/Performance

13.08.2021, 21:00-22:00

Ort: HeK (Haus der elektronischen Künste Basel)

Eintritt: 12 CHF (6 CHF ermässigt)

Maria Guta, Cyberia, 2019, Foto: Thea Lazar

Cyberia lädt das Publikum auf eine Reise in das Reich der glühenden Kälte, fernöstlichen Natur und imaginären Landschaften ein. Die live computergenerierte Simulation ruft die Betrachtenden dazu auf, durch die mysteriöse Szenerie zu wandern und verlassene Territorien und Lebensräume zu betreten. Die Performance dient als Begegnungsraum zwischen menschlichen und technologischen Avataren, sowie zwischen der physischen und der imaginären Sphäre. Die Verbreitung von sozialen Online-Dating-Plattformen, die benutzergenerierte, immersive, künstliche Umgebungen verwenden, wie VRChat und Mozilla Hubs, verändert das soziale Verhalten einer immer größeren Zahl von Menschen. Cyberia ermöglicht es uns, das Potenzial zu erforschen, das die Schaffung von computergenerierten künstlichen Umgebungen bietet, und eine Auseinandersetzung mit diesen neuen sozialen Verhaltensweisen zu entwickeln.

Maria Guta (1983) ist eine in Rumänien geborene Künstlerin, die seit 2010 in der Schweiz lebt und arbeitet. Ihre Arbeit beschäftigt sich hauptsächlich mit Mechanismen der Selbstdarstellung, die sie reinszeniert, indem sie sich sowohl hinter als auch vor der Kamera stellt. Sie konstruiert und kuratiert ständig alternative Cyber-Identitäten und nutzt in ihrer Arbeit Video, Performance und immersive sowie soziale Medien. Maria Guta hat einen BFA in Grafikdesign von der National University of Arts in Bukarest und einen MA in Art Direction von der École cantonale d'art de Lausanne (ECAL). Ihre jüngsten Arbeiten wurden beim Sundance Film Festival-New Frontier, Locarno Film Festival, GIFF - Geneva Film Festival, Swissnex San Francisco, Gessnerallee Zürich und HeK Basel präsentiert. Im Jahr 2020 erhielt sie den Pax Art Award.

Adrian Ganea (1989) ist ein rumänischer Künstler, der in Cluj, Rumänien, und Berlin, Deutschland, lebt. Er fühlt sich zum Unwirklichen hingezogen, ist fasziniert von der Magie des Ungreifbaren und des Ätherischen und sucht nach der Zauberei, die das Virtuelle in feste Materie verwandelt. Seine Praxis reicht von der Gestaltung von Szenografie und Skulpturen bis zur Programmierung von CG-Simulationen und der Komposition von Videos. Mit seinem Projekt "Cyborgia", das auf dem Essay von Paul B. Preciado basiert, schloss er sein Studium an der UDK Berlin ab und erhielt einen Master in Bühnenbild: "Wie Pompeji die Pornographie erfand, das "Gabinetto Segreto" und die sexopolitischen Grundlagen der modernen europäischen Metropole". Er ist außerdem Gründungsmitglied der Künstlergruppe virtuellestheater. 

Maria Guta & Adrian Ganea: CYBERIA

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