Pe Lang, Positioning Systems VI – Falling Objects, 2013

Positioning Systems VI – Falling Objects, Pe Lang

Der Schweizer Künstler Pe Lang bespielt mit seinen minimalistischen, kinetischen Installationen ganze (Klang)Räume. Die Werke entstehen aus seinem Interesse für physikalische Gesetzmässigkeiten, die er selbst erprobt und experimenteller Musik. Auch die kleinformatige Maschine des Positioning Systems VI – Falling Objects (2013) ist aus einer Reihe von physikalischen Experimenten des Künstlers zur Oberflächenspannung von Wasser hervorgegangen. Über einer kleinen, dunkeln Plattform ist eine grosse, elektronisch gesteuerte Pipette mit Wassertank montiert, die ein Quadrat aus 21 x 21 Wassertropfen ausbringt. Die mechanische Bewegung der Hochpräzisions-Wasserpumpe surrt leise und langsam vor sich hin. Bis sich für jede Reihe der 21 Tropfen die Pipette in einem energischen, präzisen, stakkatoartigen Klicken entlädt.

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Andres Bosshard, Telefonia–1291–1991–2021, 1991/2020, Screenshot

Telefonia–1291–1991–2021, Andres Bosshard

Telefonia–1291–1991–2021 (2020) ist eine Webplattform, die einen umfassenden Zugang zu einer dreitägigen Performance-Installation ermöglicht, die am 30. Mai 1991, 00.00 Uhr New Yorker Zeit und 06.00 Uhr Schweizer Zeit an drei Orten simultan begann. Über diese Plattform wird das Material der ursprünglichen telematischen Performance zugänglich gemacht. Die Interaktion der Klanglandschaften von drei völlig unterschiedlichen Orten ermöglicht eine neue Dimension der Wahrnehmung der grundlegenden Räumlichkeit und Kontextbezogenheit von Klang.

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Zimoun, 1 prepared DC-Motor, Cotton Ball, Cardboard Box 23 x 23 x 6 cm, 2012

1 prepared DC-Motor, Cotton Ball, Cardboard Box 23 x 23 x 6 cm, Zimoun

Die kinetische Klangskulptur 1 prepared DC-Motor, Cotton Ball, Cardboard Box 23 x 23 x 6 cm (2012) des Berner Künstlers Zimoun besteht aus einer Kartonbox, die als Klangkörper für den Baumwollball dient. Dieser ist über einen Draht mit einem kleinen Gleichstrommotor verbunden, der den Draht auf der Box in Rotation versetzt. Dabei entsteht ein leichter, a-rhythmischer Trommelbeat.

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Zimoun, 2 prepared DC-Motors, Cotton Balls, Cardboard Boxes 16.5 x 12 x 5 cm, 2013

2 prepared DC-Motors, Cotton Balls, Cardboard Boxes 16.5 x 12 x 5 cm, Zimoun

Mit dem kinetischen, partizipativen Klangobjekt 2 prepared DC-Motors, Cotton Balls, Cardboard Boxes 16.5 x 12 x 5 cm (2013) hat Zimoun zwei kleinere Kartonboxen über ein mit einem Draht verstärktes Klebeband zu einem portablen Kopfhörer verbunden. Wie bei der Grundeinheit des 1 prepared DC-Motors, 2012 dienen die Kartonboxen als Klangkörper für die auf ihnen mittels der Gleichstrommotoren rotierenden Baumwollbällchen.

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Zimoun, 25 Woodworms, Wood, Microphone, Sound System, 2009

25 Woodworms, Wood, Microphone, Sound System, Zimoun

Das Video 25 Woodworms, Wood, Microphone, Sound System (2009) des kinetisch-minimalistischen Klangkünstlers Zimoun nimmt die Geräuschkulisse lebendiger Holzwürmer als Ausgangsbasis für die Erzeugung einer atonalen, minimalistischen Klangwelt.

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!Mediengruppe Bitnik, Alexiety, 2018

Alexiety, !Mediengruppe Bitnik & Low Jack

Für die interaktive Video- und Klanginstallation Alexiety (2018) sind in Zusammenarbeit mit dem in Paris lebenden elektronischen Musiker Low Jack (Philippe Hallais) drei Songs entstanden. Sie sind die emotionale Matrix eines möglichen Verlaufs unserer emotionalen Beziehung zu sprachgestützten, persönlichen Assistenten wie Alexa, Siri und Google home.

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Andreas Gysin / Sidi Vanetti, Altoparlanti, 2006/2017

Altoparlanti, Andreas Gysin / Sidi Vanetti

In der Installation Altoparlanti projiziert ein Videoprojekt zwei Lichtstrahlen auf eine Wand, in deren Mitte zwei Lautsprecher hängen. Die Lichtstrahlen bilden zwei Kreise, die sich auf der Wand bewegen, und wenn sie die Außenkanten an den Seiten oder am Boden berühren, prallen sie zurück, als seien sie gegen ein physisches Hindernis gestoßen.

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Gilles Aubry / Stéphane Montavon, Cairo Talking Heads, 2006/2017

Cairo Talking Heads, Gilles Aubry / Stéphane Montavon

Cairo Talking Heads ist ein Audioblog von Gilles Aubry und Stéphane Montavon, der ihre Künstlerresidenz in Cairo 2007 dokumentiert. Im Verlauf von 6 Wochen fungierten sie für Individuen in der Stadt als "akustische Spiegel", indem sie Sprachfragmente verschiedener Mitwirkender im Kontext aktivistischer Blog-Zensur neu situierten. 

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Cod.Act, πTon/2, 2017, Installationsansicht HeK, Foto: Gina Folly

πTon/2, Cod.Act

πTon/2 ist eine Klanginstallation, die aus einem langen Gummischlauch besteht, der von einem Motor angetrieben wird, und die wie eine mechanische Schlange aussieht. Die organisch wirkende Form erzeugt Klänge aufgrund ihrer eigenen Struktur und ihrer Materialien, während sie sich gegen die sie umgebenden Wände, die sie begrenzen, windet, an sie stösst und auf sie aufprallt.

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Jan Voellmy, Schnur, 2008, installation view

Schnur, Jan Voellmy

Mit seiner interaktiven Installation Schnur setzt der Basler Künstler Jan Voellmy Klang spielerisch in sichtbare Bewegung um. Die Projektion eines mit rotem Pflaster an die Wand geklebten Stücks Schnur überträgt die Geräusche der Ausstellungsbesucher über ein Mikrofon in eine tanzende Bewegung der Schnur, die ansonsten leicht im Stimmengewirr der Ausstellung hin und her schwingt.

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Denis Handschin / Michel Winterberg, Um die Ecke, 2012, still

Um die Ecke, Denis Handschin / Michel Winterberg

Mit ihrer Installation Um die Ecke haben die Schweizer Denis Handschin und Michel Winterberg ein polyperspektivisches Portrait des Dresipitzareal in Basel geschaffen. Auf vier prismenartig zusammengesetzten, dreieckigen Projektionsflächen sind neben Filmaufnahmen des Areals auch dessen akustische und elektronische Charakteristika verwendet worden, ebenso, wie Daten der archäologischen Bodenforschung Basel.

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Aline Veillat, Sada el-Kawn, 2011, installation view at HeK. Photo: Stefan Holenstein

Sada El-Kawn, Aline Veillat

Eine raumhohe Papyruspflanze beherbergt mehrere Lautsprecher und Megafone, über die ein Stimmengewirr aus arabischen Gedichten, Revolutionsliedern, Muezzinrufen oder auch Vogelgezwitscher zu hören ist.

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Alexis O’Hara, Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, 2009-2011. Photo: Stefan Hollenstein

Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, Alexis O’Hara

Seit Ende der Neunziger Jahre als Slam-Poetin und experimentelle Musikerin aktiv, baut die kanadische Künstlerin Alexis O’Hara mit dem Squeeeeque Iglu eine interaktive Klangskulptur.

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Christina Kubisch, Electrical Walks Basel, 2012. Photo: Lukas Zitzer

Electrical Walks Basel, Christina Kubisch

Christina Kubischs Electrical Walks führen zu den elektromagnetischen Hotspots der Stadt und ermöglichen eine andere Wahrnehmung unserer alltäglichen Umgebung.

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