etoy, hek.history.etoy.com, 1994 - today

hek.history.etoy.com, etoy

hek.history.etoy.com ist das Archiv aller Projekte und Performances der Künstlergruppierung etoy seit ihrer Gründung 1994, das in Form des Verlaufs eines interaktiven Börsenkurses aufgebaut ist. Seit 2006 ist etoy.CORPORATION SA im Handelsregister als börsendotiertes Unternehmen eingetragen. Die Aktien sind dabei das einzige Produkt von etoy, das erworben werden kann, so nehmen sie am Kunstmarkt teil, ohne dabei jedoch die Werke selbst zu verkaufen. Auch sonst organisieren sich die wechselnden Mitarbeiter, die etoy.AGENTS wie eine Firma. Die Organigramme der freien Marktwirtschaft werden zweckentfremdet für die partizipatorische Realisierung von netzbasierten Kunstprojekten. Dabei geht es etoy um die Suche nach den Potentialen des WWW, welche aus der virtuellen Welt wieder in unser Verständnis für die Mechanismen des realen Zusammenlebens zurückfliessen, wie etwa bei dem grossangelegten Projekt Mission Eternity.

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Andres Bosshard, Telefonia–1291–1991–2021, 1991/2020, Screenshot

Telefonia–1291–1991–2021, Andres Bosshard

Telefonia–1291–1991–2021 (2020) ist eine Webplattform, die einen umfassenden Zugang zu einer dreitägigen Performance-Installation ermöglicht, die am 30. Mai 1991, 00.00 Uhr New Yorker Zeit und 06.00 Uhr Schweizer Zeit an drei Orten simultan begann. Über diese Plattform wird das Material der ursprünglichen telematischen Performance zugänglich gemacht. Die Interaktion der Klanglandschaften von drei völlig unterschiedlichen Orten ermöglicht eine neue Dimension der Wahrnehmung der grundlegenden Räumlichkeit und Kontextbezogenheit von Klang.

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knowbotic research, macghillie_just a void, 2008 – 2012

macghillie_just a void, knowbotic research

knowbotic research beschäftigt sich mit Phänomenen von Sichtbarkeit und Präsenz sowie der Übersetzung zwischen unterschiedlichen Bedeutungssystemen: Performative und installative Arbeiten im öffentlichen Raum konfrontieren realweltliche Szenarien mit semi-fiktiven Testfällen. Mit der Figur MacGhillie lassen sie städtische Orte von einer Figur aussuchen, die mit einem handelsüblichen Tarnanzug bekleidet ist und weder als Individuum noch überhaupt als Person auffällt. 

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Aline Zeltner, Lideslied, 2011, still

Lideslied, Aline Zeltner

Lideslied ist die erste Videoarbeit der Schweizer Künstlerin Aline Zeltner, die zunächst vor allem mit Objekten, Installationen und Performance gearbeitet hatte. In einer überlebensgrossen Projektion in Zeitlupe und unter rhythmischen Saitenklängen reitet eine Frau auf einem braun glänzenden Pferd aus der Tiefe einer sommerlich grünen Wiese auf die Betrachtenden zu. 

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