Jürg Lehni, Four Transitions, 2020, Installationsansicht, Christoph Merian Stiftung – Hauptgebäude. Foto: Jürg Lehni.

Four Transitions, Jürg Lehni

Die Installation Four Transitions, 2020, des interdisziplinär arbeitenden Schweizer Künstlers Jürg Lehni besteht aus vier an die Wand montierten Displayboxen. Auf ihnen ist jeweils eine Ziffer in charakteristisch unterschiedlichen Farbigkeiten und Techniken im Entstehen begriffen. 

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Pe Lang, Positioning Systems VI – Falling Objects, 2013

Positioning Systems VI – Falling Objects, Pe Lang

Der Schweizer Künstler Pe Lang bespielt mit seinen minimalistischen, kinetischen Installationen ganze (Klang)Räume. Die Werke entstehen aus seinem Interesse für physikalische Gesetzmässigkeiten, die er selbst erprobt und experimenteller Musik. Auch die kleinformatige Maschine des Positioning Systems VI – Falling Objects (2013) ist aus einer Reihe von physikalischen Experimenten des Künstlers zur Oberflächenspannung von Wasser hervorgegangen. Über einer kleinen, dunkeln Plattform ist eine grosse, elektronisch gesteuerte Pipette mit Wassertank montiert, die ein Quadrat aus 21 x 21 Wassertropfen ausbringt. Die mechanische Bewegung der Hochpräzisions-Wasserpumpe surrt leise und langsam vor sich hin. Bis sich für jede Reihe der 21 Tropfen die Pipette in einem energischen, präzisen, stakkatoartigen Klicken entlädt.

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Fragmentin, Displuvium, 2019, courtesy the artist

Displuvium, Fragmentin

Fragmentin ist ein Künstlerkollektiv bestehend aus Laura Perrenoud, David Colombini und Marc Dubois mit Basis in Lausanne. In Displuvium (2019) untersuchen sie die Bestrebungen des Menschen, in die Natur einzugreifen, in diesem Fall durch gezielte Wettermodifikationen. Die Installation deckt auf, wie weitreichend die menschlichen Eingriffe in natürliche Abläufe sind und zeigt letztlich die Grenzen der Macht von Wissenschaft und Technik über die Natur, die sich der menschlichen Kontrolle glücklicherweise nicht wirklich unterwerfen lässt.

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Zimoun, 1 prepared DC-Motor, Cotton Ball, Cardboard Box 23 x 23 x 6 cm, 2012

1 prepared DC-Motor, Cotton Ball, Cardboard Box 23 x 23 x 6 cm, Zimoun

Die kinetische Klangskulptur 1 prepared DC-Motor, Cotton Ball, Cardboard Box 23 x 23 x 6 cm (2012) des Berner Künstlers Zimoun besteht aus einer Kartonbox, die als Klangkörper für den Baumwollball dient. Dieser ist über einen Draht mit einem kleinen Gleichstrommotor verbunden, der den Draht auf der Box in Rotation versetzt. Dabei entsteht ein leichter, a-rhythmischer Trommelbeat.

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Zimoun, 2 prepared DC-Motors, Cotton Balls, Cardboard Boxes 16.5 x 12 x 5 cm, 2013

2 prepared DC-Motors, Cotton Balls, Cardboard Boxes 16.5 x 12 x 5 cm, Zimoun

Mit dem kinetischen, partizipativen Klangobjekt 2 prepared DC-Motors, Cotton Balls, Cardboard Boxes 16.5 x 12 x 5 cm (2013) hat Zimoun zwei kleinere Kartonboxen über ein mit einem Draht verstärktes Klebeband zu einem portablen Kopfhörer verbunden. Wie bei der Grundeinheit des 1 prepared DC-Motors, 2012 dienen die Kartonboxen als Klangkörper für die auf ihnen mittels der Gleichstrommotoren rotierenden Baumwollbällchen.

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fabric | ch, Satellite Daylight, 46°28’N, 2007, Interactive installation, Exhibition view "Sensing Place", HeK Basel 2012, Phoro: Stefan Holenstein

Satellite Daylight 47°33‘N, fabric | ch

Satellite Daylight 47°33’N ist eine interaktive Lichtinstallation von fabric | ch, das Lausanner Studio für Architektur, Interaktion und Forschung. Ein sich nach oben verjüngendes Trapez aus 24 Hochspannungsneonröhren ist mit im Internet gesammelten Daten von Wetterstationen und meteorologischen Satellitenkarten in Echtzeit verbunden.

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Cod.Act, πTon/2, 2017, Installationsansicht HeK, Foto: Gina Folly

πTon/2, Cod.Act

πTon/2 ist eine Klanginstallation, die aus einem langen Gummischlauch besteht, der von einem Motor angetrieben wird, und die wie eine mechanische Schlange aussieht. Die organisch wirkende Form erzeugt Klänge aufgrund ihrer eigenen Struktur und ihrer Materialien, während sie sich gegen die sie umgebenden Wände, die sie begrenzen, windet, an sie stösst und auf sie aufprallt.

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Aline Veillat, Sada el-Kawn, 2011, installation view at HeK. Photo: Stefan Holenstein

Sada El-Kawn, Aline Veillat

Eine raumhohe Papyruspflanze beherbergt mehrere Lautsprecher und Megafone, über die ein Stimmengewirr aus arabischen Gedichten, Revolutionsliedern, Muezzinrufen oder auch Vogelgezwitscher zu hören ist.

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Alexis O’Hara, Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, 2009-2011. Photo: Stefan Hollenstein

Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, Alexis O’Hara

Seit Ende der Neunziger Jahre als Slam-Poetin und experimentelle Musikerin aktiv, baut die kanadische Künstlerin Alexis O’Hara mit dem Squeeeeque Iglu eine interaktive Klangskulptur.

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