Karin Lustenberger, Here and Now, 2013 / 2016

Here and Now, Karin Lustenberger

In der interaktiven Installation Here and Now (2013/2016) der in Basel lebenden Künstlerin Karin Lustenberger tasten zwei Funkkameras vor einer wandfüllenden Projektionsfläche den Ausstellungsraum ab. Ihre Aufnahmen sind in Echtzeit auf der Projektion zu sehen. Die vor allem in der elektronischen Überwachung eingesetzten, kleinen Kameras werden von zwei künstlichen, menschlichen Händen gehalten, deren robotische Aufnahmebewegungen programmierten Steuerimpulsen folgen. Die Kameras werden in ihrer Abbildfunktion jedoch immer wieder durch gezielte Funksignale gestört, welche zu Interferenzen der Projektion führen.

Mehr
Pe Lang, Positioning Systems VI – Falling Objects, 2013

Positioning Systems VI – Falling Objects, Pe Lang

Der Schweizer Künstler Pe Lang bespielt mit seinen minimalistischen, kinetischen Installationen ganze (Klang)Räume. Die Werke entstehen aus seinem Interesse für physikalische Gesetzmässigkeiten, die er selbst erprobt und experimenteller Musik. Auch die kleinformatige Maschine des Positioning Systems VI – Falling Objects (2013) ist aus einer Reihe von physikalischen Experimenten des Künstlers zur Oberflächenspannung von Wasser hervorgegangen. Über einer kleinen, dunkeln Plattform ist eine grosse, elektronisch gesteuerte Pipette mit Wassertank montiert, die ein Quadrat aus 21 x 21 Wassertropfen ausbringt. Die mechanische Bewegung der Hochpräzisions-Wasserpumpe surrt leise und langsam vor sich hin. Bis sich für jede Reihe der 21 Tropfen die Pipette in einem energischen, präzisen, stakkatoartigen Klicken entlädt.

Mehr
Fragmentin, Displuvium, 2019, courtesy the artist

Displuvium, Fragmentin

Fragmentin ist ein Künstlerkollektiv bestehend aus Laura Perrenoud, David Colombini und Marc Dubois mit Basis in Lausanne. In Displuvium (2019) untersuchen sie die Bestrebungen des Menschen, in die Natur einzugreifen, in diesem Fall durch gezielte Wettermodifikationen. Die Installation deckt auf, wie weitreichend die menschlichen Eingriffe in natürliche Abläufe sind und zeigt letztlich die Grenzen der Macht von Wissenschaft und Technik über die Natur, die sich der menschlichen Kontrolle glücklicherweise nicht wirklich unterwerfen lässt.

Mehr
!Mediengruppe Bitnik, Opera Calling, 2007

Opera Calling, !Mediengruppe Bitnik

Die Hacking Performance und Installation Opera Calling ist im Rahmen einer Ausstellung des Cabaret Voltaire, Zürich entstanden. Vom 9. – 26. Mai 2007 haben Bitnik mehrere Wanzen im Auditorium der Zürcher Oper versteckt, die Live-Aufnahmen der in diesem Zeitraum gespielten Opern über zufällige Anrufe an die im Telefonbuch eingetragenen Nummern der Einwohner*innen von Zürich übertragen haben.

Mehr
Andreas Gysin / Sidi Vanetti, Altoparlanti, 2006/2017

Altoparlanti, Andreas Gysin / Sidi Vanetti

In der Installation Altoparlanti projiziert ein Videoprojekt zwei Lichtstrahlen auf eine Wand, in deren Mitte zwei Lautsprecher hängen. Die Lichtstrahlen bilden zwei Kreise, die sich auf der Wand bewegen, und wenn sie die Außenkanten an den Seiten oder am Boden berühren, prallen sie zurück, als seien sie gegen ein physisches Hindernis gestoßen.

Mehr
!Mediengruppe Bitnik, CCTV – A Trail of Images, 2008 – 2014

CCTV – A Trail of Images, !Mediengruppe Bitnik

In ihrer Werkserie CCTV – A Trail of Images, greift die !Mediengruppe Bitnik in Überwachungssysteme im Stadtraum ein. Mittels selbstgebauten Signalempfängern machen sie verborgene Videoüberwachungssignale aus dem urbanen Raum sichtbar. 

Mehr
Atelier Hauert-Reichmuth mit Volker Böhm, LUMO LED, 2009

LUMO LED, Atelier Hauert-Reichmuth mit Volker Böhm

Jedes der Multiples besteht aus 16 Leuchtkammern, welche einzeln angesteuert werden können. Obwohl und gerade weil die Anzahl der Pixel sehr reduziert ist, lassen sich – in Bewegung gebracht – vielerlei Bildwelten und unglaublich komplexe Vorgänge erzeugen. Zelluläre Automaten werden von chaotischen Systemen unterwandert, aus zufälligen Strukturen wächst ganz unbemerkt eine symmetrische Funktion.

Mehr
Alexis O’Hara, Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, 2009-2011. Photo: Stefan Hollenstein

Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, Alexis O’Hara

Seit Ende der Neunziger Jahre als Slam-Poetin und experimentelle Musikerin aktiv, baut die kanadische Künstlerin Alexis O’Hara mit dem Squeeeeque Iglu eine interaktive Klangskulptur.

Mehr
Christina Kubisch, Electrical Walks Basel, 2012. Photo: Lukas Zitzer

Electrical Walks Basel, Christina Kubisch

Christina Kubischs Electrical Walks führen zu den elektromagnetischen Hotspots der Stadt und ermöglichen eine andere Wahrnehmung unserer alltäglichen Umgebung.

Mehr