Andres Bosshard, Telefonia–1291–1991–2021, 1991/2020, Screenshot

Telefonia–1291–1991–2021, Andres Bosshard

Telefonia–1291–1991–2021 (2020) ist eine Webplattform, die einen umfassenden Zugang zu einer dreitägigen Performance-Installation ermöglicht, die am 30. Mai 1991, 00.00 Uhr New Yorker Zeit und 06.00 Uhr Schweizer Zeit an drei Orten simultan begann. Über diese Plattform wird das Material der ursprünglichen telematischen Performance zugänglich gemacht. Die Interaktion der Klanglandschaften von drei völlig unterschiedlichen Orten ermöglicht eine neue Dimension der Wahrnehmung der grundlegenden Räumlichkeit und Kontextbezogenheit von Klang.

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Alan Bogana, Cave Caustics – Case 11 – Flag of Convenience, 2014, video installation, Photo courtesy the artist

Cave Caustics – Case 11 – Flag of Convenience, Alan Bogana

Die computergenerierte Videoprojektion Flag of Convenience (2014) des Schweizer Künstlers Alan Bogana ist eine von mehreren «Fallstudien» seines Cave Caustics Projektes (2013–2015). Darin experimentiert der multidisziplinär arbeitende Bogana mit dem Verhalten von Licht auf unterschiedlichen transluzenten Medien wie Wasser, Kunststoff, Diamanten oder Textilien.

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Yves Netzhammer, Vororte des Körpers, 2012, still

Vororte des Körpers, Yves Netzhammer

Vororte der Körper ist eine konsequente Animation, die das Medium Film auf ihren Ursprung, das Bild, zurückwirft. Ausgehend von Tauchern auf einer Plattform im Meer taucht der Betrachter zeitgleich durch Bildräume in Bildwelten, deren assoziative innere Logik mit den Gewohnheiten der konventionellen Narration kollidiert.

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Yves Netzhammer, Dialogischer Abrieb, 2011, still

Dialogischer Abrieb, Yves Netzhammer

Die metapohrisch angelegte Handlung eines Dialogs in Form eines Autounfalls, in dem sich zwei Subjekte in Zeitlupentempo annähern, letztendlich ineinander krachen, bietet die formale Struktur des Filmes. Gegenseitige Abhängigkeiten und Prägungen werden sinnbildlich veranschaulicht.

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Philipp Gasser, Der, der kommt, ist nicht der, den du erwartet hast, 1999, installation view

Der, der kommt, ist nicht der, den du erwartet hast, Philipp Gasser

Philipp Gasser hat sich seit seinen künstlerischen Anfängen mit der Zeichnung beschäftigt. Dies ist bis heute, wo er vornehmlich medial arbeitet, so geblieben. Obwohl als einfache Projektionen inszeniert, entwickeln seine Animationen eine physische Sogwirkung. Sie greifen aus dem Bild hinaus und involvieren die Betrachter physisch.

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Philipp Gasser, Der moderne Mensch, 2000, still

Der moderne Mensch, Philipp Gasser

Anlässlich des neuen Millenniums hat Philipp Gasser eine Arbeit über ein damit vermeintlich einhergehendes neues Menschenbild unter dem Titel Der moderne Mensch geschaffen: In einem normal beleuchteten Ausstellungsraum wird eine Projektion mittels eines Spiegels in zwei Projektionen übers Eck oder auf zwei gegenüberliegende Wände gesplittet.

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Philipp Gasser, Clouds of the Second Kind, 2016, screen shot

Clouds of the Second Kind, Philipp Gasser

Mit Clouds of the Second Kind (2016) schuf Philipp Gasser eine Wolke, die basierend auf den Grundtypen von Wolkenformationen wie Stratus, Cumulus, Cirrus, Cirrostratus und Cirrocumulus mithilfe von aktuellen Computerprogrammen rein digital erzeugt ist.

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Yves Netzhammer, Formales Gewissen, 2013, still

Formales Gewissen, Yves Netzhammer

Formales Gewissen (2013) beendet eine Trilogie mit Dialogischer Abrieb (2011) und Vororte der Körper (2012) mit der Yves Netzhammer mögliche Formen der Interaktion des Menschen mit seiner Umwelt untersucht.

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Stefan Karrer, Cool clouds that look like they should be spelling something, but they don't, 2016, video still

Cool clouds that look like they should be spelling something, but they don't, Stefan Karrer

In Cool clouds that look like they should be spelling something, but they don't (2012/2016) suchte Stefan Karrer im Internet nach Bildern, die mit Begriffen wie "Cloud", "Wave" oder "Rock" in Verbindung mit Adjektiven wie "cool", "crazy" oder "lonely" kommentiert wurden.

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Jan Voellmy, Schnur, 2008, installation view

Schnur, Jan Voellmy

Mit seiner interaktiven Installation Schnur setzt der Basler Künstler Jan Voellmy Klang spielerisch in sichtbare Bewegung um. Die Projektion eines mit rotem Pflaster an die Wand geklebten Stücks Schnur überträgt die Geräusche der Ausstellungsbesucher über ein Mikrofon in eine tanzende Bewegung der Schnur, die ansonsten leicht im Stimmengewirr der Ausstellung hin und her schwingt.

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Denis Handschin / Michel Winterberg, Um die Ecke, 2012, still

Um die Ecke, Denis Handschin / Michel Winterberg

Mit ihrer Installation Um die Ecke haben die Schweizer Denis Handschin und Michel Winterberg ein polyperspektivisches Portrait des Dresipitzareal in Basel geschaffen. Auf vier prismenartig zusammengesetzten, dreieckigen Projektionsflächen sind neben Filmaufnahmen des Areals auch dessen akustische und elektronische Charakteristika verwendet worden, ebenso, wie Daten der archäologischen Bodenforschung Basel.

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Ursula Damm, Transits, 2012, still

Transits, Ursula Damm

Die Installation Transits, die für die Ausstellung des HeK Sensing Place, 2012 produziert wurde, verwendet 24 Stunden Videoaufnahmen des Aeschenplatzes in Basel, um Spuren von Passanten auf einem städtischen Verkehrsknotenpunkt aufzuzeichnen und in ihren Charakteristiken sichtbar zu machen.

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