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Shalini Kantayya, Coded Bias, 2020, Filmstill

HeK SommerKino

Auch diesen Sommer veranstaltet das HeK an drei Abenden Open Air Filmvorführungen kuratiert von Chantal Molleur. Im Juli wird der Film «Coded Bias» von Shalini Kantayya gezeigt.

Veranstaltung/Filmvorführung

23.07.2021, 21:00-23:00

Ort: HeK (Haus der elektronischen Künste Basel)

Eintritt: Freier Eintritt

Shalini Kantayya, Coded Bias, 2020, Filmstill

Die moderne Gesellschaft befindet sich im Schnittpunkt zweier entscheidender Fragen: Was bedeutet es, wenn künstliche Intelligenz (KI) zunehmend unsere Freiheitsrechte bestimmt? Und was sind die Konsequenzen für die Menschen, gegen die KI voreingenommen ist? 
 
Voreingenommenheit bedeutet, eine unfaire oder unausgewogene Meinung zu haben. Voreingenommenheit war schon immer ein Teil der Gesellschaft, und trotz des Fortschritts und des verstärkten Fokus auf Gruppen, die traditionell von den Mainstream-Narrativen ausgeschlossen wurden, ist Voreingenommenheit auch heute noch ein Bestandteil.
 
Als die MIT Media Lab-Forscherin Joy Buolamwini entdeckt, dass die meisten Gesichtserkennungssoftwares dunkelhäutige Gesichter und Gesichter von Frauen nicht richtig erkennen, beginnt sie mit einer Untersuchung der weit verbreiteten Voreingenommenheit in Algorithmen. Es stellt sich heraus, dass künstliche Intelligenz nicht neutral ist und Frauen führen die Anklage an, um sicherzustellen, dass unsere Grundrechte geschützt werden.
 
Der Film Coded Bias (USA, 2020, 1:25:40, Farbe, Englisch)  von der Filmemacherin Shalini Kantayya wurde auf dem Sundance Film Festival 2020 uraufgeführt. 'Dieser anschauliche Dokumentarfilm erforscht, wie Algorithmen des maschinellen Lernens die in der Gesellschaft bestehenden Ungleichheiten in Bezug auf Klasse, Rasse und Geschlecht verewigen können.' Devika Girish 

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