Ursula Damm, Transits, 2012, still

Ursula Damm, Transits

Year: 2014
Type: Generative Videoinstallation
Media Format: MPEG4 (H264) and Blu-ray format video, aspect ratio 16:9, resolution 1920 x 1080 px. Devices used: Full-HD video projector, media player or computer, audio amplifier, loudspeakers
Dimension: Variable, wall-filling video projection
Duration: 64'3''
Edition:
Credits:
Acquisition: Acquired with BAK (Bundesamt für Kultur, Bern) funds as part of the research project Digitale Medienkunst am Oberrhein, 2012. On permanent loan from the Kunstkredit Basel-Stadt. Inv. No. S0006.
Keywords:
Artwork Link: http://ursuladamm.de/transits-2012
Artist Website: http://ursuladamm.de

Info
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Ursula Damm, Transits, 2012, still
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Ursula Damm, Transits, 2012, installation view
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Die Installation Transits, die für die Ausstellung des HeK Sensing Place, 2012 produziert wurde, verwendet 24 Stunden Videoaufnahmen des Aeschenplatzes in Basel, um Spuren von Passanten auf einem städtischen Verkehrsknotenpunkt aufzuzeichnen und in ihren Charakteristiken sichtbar zu machen. Eine speziell neu entwickelte Software (Autor: Martin Schneider) begreift das gesamte Videobild als neuronale Merkmalskarte (kohonen map). Jeder Pixel des Videobildes wird gespeichert und in der Folge mittels spezieller Algorithmen «erinnert» oder verarbeitet. Einerseits wollten wir, dass lang verweilende Elemente sich ins Bild einschreiben, zum anderen aber hat diese Bildverarbeitung auch eine eigene Dynamik: Farben ziehen sich an und Bewegungen schieben Pixel in die erkannte Richtung. Das Bildergebnis schwankt zwischen Beschreibung von ortsspezifischen Ereignissen und der Eigendynamik der Bildverarbeitung, wie sie unserem Gehirn zugeschrieben wird, hier vorweggenommen von einer Software. 
(Text: Ursula Damm)

Artist Bio

Ursula Damm (*1960), Deutschland, lebt und arbeitet in Weimar und Berlin.
Sie ist Professorin an der Bauhaus-Universität Weimar im Fachbereich Media Environments. Ursprünglich als Bildhauerin ausgebildet, arbeitet sie heute zunehmend mit medienbasierten Techniken und Methoden der Neurowissenschaft in ihren Installationen. Ihre Arbeiten beschäftigen sich häufig mit den kollektiven Strukturen, die sozialen Interaktionen von Organismen (Menschen sowie Tieren) in ihren Lebensumfeldern regeln.