Alexis O’Hara, Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, 2009-2011. Photo: Stefan Hollenstein

Alexis O’Hara, Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo

Year: 2011
Type: Interaktive Soundinstallation
Media Format: Max. 108 loudspeakers, 1 effects device with power-supply unit, 4 microphones, 2 amplifiers, cable, 1 horn loudspeaker
Dimension: 3 m in diameter, 1.5 m high
Duration:
Edition: 1/10
Credits:
Acquisition: Donation Christoph Merian Stiftung, Basel. Inv. No. S0002.
Keywords:
Artwork Link: http://www.dyslex6.com/lx6/projects/squeeeeque-the-improbable-igloo/
Artist Website: http://www.dyslex6.com

Info
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Alexis O’Hara, Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, 2009-2011. Photo: Stefan Hollenstein
Alexis O’Hara, Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, 2009-2011. Photo: Stefan Hollenstein
Alexis O’Hara, Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, 2009-2011. Photo: Stefan Hollenstein
Alexis O’Hara, Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, 2009-2011. Photo: Stefan Hollenstein
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Seit Ende der Neunziger Jahre als Slam-Poetin und experimentelle Musikerin aktiv, baut die kanadische Künstlerin Alexis O’Hara mit dem Squeeeeque Iglu eine interaktive Klangskulptur. Bestehend aus nach innen gerichteten, recycelten Lautsprecherboxen bildet die Installation innerhalb des Ausstellungsraums eine geschützte Höhle, in der sich bis zu vier BesucherInnen um vier Mikrofone und ein Soundeffektgerät herum versammeln können, wie um ein Lagerfeuer. Was in dem Miteinander entsteht sind jedoch keine Narrative in Form einer oral history. Die «Geschichten», die hier erzählt werden können, lassen vielmehr kollektive und zeitbasierte Klangskulpturen entstehen, die den Aktionsradius der Skulptur auf den ganzen Ausstellungsraum und, je nach Autorenkollektiv, auf die ganze Ausstellung erweitern. Die archaische Form des Iglus steht in Kontrast mit dem technisierten Material der Lautsprecherboxen, welche den minimalistischen und physisch sehr präsenten Resonanzkörper für ihrerseits vielschichtige und sehr ephemere Klangskulpturen bildet.  
(Text: Bettina Back)

Artist Bio

Alexis O’Hara *Ottawa, Kanada, lebt und arbeitet in Montréal, Kanada.

Die kanadische Performance-Künstlerin Alexis O’Hara ist seit 1997 in der Cabaret und experimentellen Musikszene Montreals aktiv. Bevor sie sich vorwiegend den gesanglichen und elektronischen Musik- und interaktiven Performance-Projekten widmete, war sie als Slam-Poetin tätig. Ihre Arbeiten drehen sich oft um Sprache, Anthropomorphismen, um Verstand, Herz, oder soziale Ordnung. Als leidenschaftliche Meisterin darin, Abfallstücke wiederauferstehen zu lassen, begründet sich ihr Interesse im Hervorbringen von Situationen, in welchen sich die Verbindung und die Trennung zwischen dem Öffentlichen und dem Performer ereignen. Zu ihren interaktiven Projekten gehören Change und The Sorrow Sponge.  Ihre eklektischen Live-Projekte bedienen sich der Live Art, der experimentellen Musik, Elementen der Popmusik, Stand-up-Comedy, gesprochenem Wort, Fotografie und Klanginstallation. Sie bezeichnet sich selbst als «transdisciplinary artist».