H3333333333K, !Mediengruppe Bitnik (Carmen Weisskopf, Domagoj Smoljo), 2015, Bild: Kathrin Schulthess

Kunst am Bau

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REMOTEWORDS (Achim Mohné und Uta Kopp), 2014, Bild: Achim Mohné
REMOTEWORDS (Achim Mohné und Uta Kopp), 2014, Bild: Achim Mohné
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Remotewords von Achim Mohné & Uta Kopp verbreitet Nachrichten auf Hausdächern, die der Betrachtung aus der Luft vorbehalten sind, aber durch Google Earth weltweit verbreitet werden, sobald die Satellitenbilder aktualisiert werden. Auch das Vordach des HeK wurde mit einem Zitat "BILD?Kunst" des Kunsthistorikers Prof. Dr. Hans Ulrich Reck beschriftet. An der Eröffnung des Hauses flog eine Drohne über das Haus und machte die Nachricht per Live-Stream sichtbar.

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Aram Bartholl installiert den Dead Drop an der Fassade des HeK, Bild: Lukas Zitzer
Aram Bartholl installiert den Dead Drop an der Fassade des HeK, Bild: Lukas Zitzer
Aram Bartholl installiert den Dead Drop an der Fassade des HeK, Bild: Lukas Zitzer
Aram Bartholl installiert den Dead Drop an der Fassade des HeK, Bild: Lukas Zitzer
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‚Dead drops’ oder auch tote Briefkästen genannt, sind ein anonymes offline peer to peer- File-sharing Netzwerk im öffentlichen Raum. Im Oktober 2010 wurden die ersten USB-Sticks in New York an Gebäuden, Mauerspalten und Treppengeländer befestigt und somit im öffentlich Raum zugänglich. Seither findet die Idee weltweit Anklang und die digitalen Geheimnisträger verbreiten sich. Jeder Dead Drop wird mit einer readme.txt Datei versehen. Videos, Spiele, Musik und Fotos können nun mit anderen Nutzern geteilt werden und sind anders als im Netz nicht für alle aufruf- und einsehbar. 

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H3333333333K, !Mediengruppe Bitnik (Carmen Weisskopf, Domagoj Smoljo), 2015
H3333333333K, !Mediengruppe Bitnik (Carmen Weisskopf, Domagoj Smoljo), 2015
H3333333333K, !Mediengruppe Bitnik (Carmen Weisskopf, Domagoj Smoljo), 2015
H3333333333K, !Mediengruppe Bitnik (Carmen Weisskopf, Domagoj Smoljo), 2015
H3333333333K, !Mediengruppe Bitnik (Carmen Weisskopf, Domagoj Smoljo), 2015
H3333333333K, !Mediengruppe Bitnik (Carmen Weisskopf, Domagoj Smoljo), 2015
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Die Installation der !Mediengruppe Bitnik zeigt ein Eingriff in die architektonische Struktur der Fassade, der einen Glitch also einen visuellen Softwarefehler, zur gebauten Architektur werden lässt. Der Glitch taucht dort auf, wo digital gearbeitet wird. Er verweist nicht nur auf eine Tradition in der elektronischen Musik und der visuellen digitalen Kultur, sondern widerspiegelt auch eine Auseinandersetzung im bewegten Bild und in der Welt der Computerspiele. Der Glitch steht in direkter Weise für eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit Kunstproduktion, mit der Reflexion von Medien, deren Speicherlogiken, Netzwerken und verweist auf die darunterliegenden technologischen Bedingungen. Als gebaute Architektur verweisen die durch den Glitch entstehenden Verschiebungen auf das Digitale und verleihen dem Gebäude eine surreale Wirkung.

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Auf dem Dach des HeK stehen die ineinander verflochtenen Aluminiumpilze die als Metapher für den urbanen Wandel stehen. Am Stielansatz sind die wie Mitglieder einer Band angeordneten Pilze mit einem Kabel verbunden, welches Signale von einem PC-Server empfängt. Um den lebendigen Strömen zu lauschen, können im Museum Kopfhörer geliehen, oder über die Seite www.transit504.ch/bofm kann der Live-Stream ebenfalls gehört werden. Das Werk wurde erstmals 2010 installiert und zog 2014 an den neuen Standort des HeK.