Karl Heinz Jeron - Hermes, 2012

Eine Handy-Oper in vier Akten. Von Karl Heinz Jeron

Veranstaltung

Fr, 14.09.2012, 20:00

„Ich sitze grade im Zug. Wo bist Du?” Seit (fast) jeder ein Handy hat, finden privateste Telefongespräche nicht nur in geschlossenen Räumen statt, sondern werden öffentlich. Jahrelang hat sich der Künstler Karl Heinz Jeron in öffentlichen Verkehrsmitteln über die sinnlosen Telefonate seiner Sitznachbarn geärgert. Vor einigen Monaten beschloss er mitzuschreiben. Zwei Notizbücher sind schon voll. Die Texte werden digitalisiert und von kleinen, singenden Robotern aufgeführt: zwei Solisten und ein Chor. Für die Vertonung arbeitet Karl Heinz Jeron mit den Komponisten Robert Jähnert and Christian Rentschler zusammen. Das Bühnenbild ist eine Videoprojektion aus gemeinfreien Bildern, die zu den Begriffen im Libretto gefunden wurden. Namensgebend ist Hermes, der Schutzgott der Redekunst. Die Handy-Gespräche bilden allgemeinmenschliche Situationen unter den Überschriften Geheimnis, Sex, Schuld, Verrat ab. In diesen vier Akten inszeniert der Künstler die mitgeschriebenen Gespräche und verwandelt Alltagssituationen in einen künstlerischen Akt.

Weitere Infos unter http://portfolio.jeron.org/?lang=de

Eine Handy-Oper in vier Akten. Von Karl Heinz Jeron

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