Adam Cruces, Patience, 2011, still

Patience, Adam Cruces

In dem Videoloop Patience zeigt der amerikanische Künstler Adam Cruces, der sich u. a. für die spezifische Ästhetik des Digitalen interessiert, das Gesicht einer computergenerierten Schönheit. Ihre Züge bleiben unbewegt, während die hypnotische Wellenbewegung eines Mac-OS Bildschirmschoners in ihren ausgehöhlten Augen auf und nieder weht.

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Aline Zeltner, Lideslied, 2011, still

Lideslied, Aline Zeltner

Lideslied ist die erste Videoarbeit der Schweizer Künstlerin Aline Zeltner, die zunächst vor allem mit Objekten, Installationen und Performance gearbeitet hatte. In einer überlebensgrossen Projektion in Zeitlupe und unter rhythmischen Saitenklängen reitet eine Frau auf einem braun glänzenden Pferd aus der Tiefe einer sommerlich grünen Wiese auf die Betrachtenden zu. 

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Esther Hunziker, EHB 5866, 2012, still

EHB 5866, Esther Hunziker

EHB 5866 ist die fiktive Galaxie der Basler Künstlerin Esther Hunziker, die aus einer einzigen realen Fotografie des Marsmondes Phobus besteht. In hundertfacher Überlagerung drehen sich die Schichten des Abbildes des Himmelskörpers in wandelnden Konstellationen statt um den Roten Planeten um sich selbst. 

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!Mediengruppe Bitnik, Download Finished, 2006, still

Download Finished, !Mediengruppe Bitnik

Die Zürcher !Mediengruppe Bitnik (Carmen Weisskopf und Domagoj Smoljo), bekannt durch die medienreflexive Anwendung von Hacking-Strategien, verwendet für ihr Netzprojekt Download Finished Filme aus P2P-Netzwerken und Online-Archiven.

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knowbotic research, kotomisi un-inform, 2014 –2016

kotomisi un-inform, knowbotiq

Kotomisi ist die Bezeichnung für ein traditionelles Gewand, welches Sklavinnen vor und nach der Befreiung in der ehemaligen holländischen Kolonie Surinam im 17. Jahrhundert trugen. Der Stoff für das mehrschichtige Kleidungstück, bestehend aus Rock, Jacke und Kopfteil, wurde in translokalen Produktions-und Distributionsprozessen in Europa, Afrika, Asien und Amerika hergestellt und repräsentierte darin die Gegebenheiten und sogar die Zahlungsmethoden eines bereits zu dieser Zeit hochglobalisierten Sklavenhandels.

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collectif_fact, Loading, 2007, screenshot

Loading, collectif_fact

Das animierte Video Loading des Künstlerkollektivs collectif_fact zeigt eine endlos geloopte, kurze Sequenz von identischen, grauen Lieferwagen, die zweispurig hintereinander in ein ebenso graues Parkhaus hinabfahren. Der monotone Fluss der Wagen bleibt dabei konstant. Die Szenerie wirkt ganz offensichtlich wie aus Karton gebaut und die Handlung offenkundig gestellt und unnatürlich. 

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Jodi, Max Payne Cheats Only, 2004, screenshot

Max Payne Cheats Only, Jodi

Max Payne Cheats Only ist der Abschluss einer Serie von Videospielappropriationen des niederländisch-belgischen Künstlerduos Jodi. Die bestehende Figur des Third-Person-Shooters Max Payne wird nach allen Regeln der Programmierkunst in einer sinnentleerten Aneinanderreihung von sich repetierenden Mikrohandlungen demontiert.

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Esther Hunziker, Frequency, 2008, screenshot

Frequency, Esther Hunziker

Für Frequency hat Esther Hunziker Found Footage eines Livekonzerts so oft komprimiert, bis die Bewegungen der Bandmitglieder in ständig wandelnde Farbfelder zerfliessen. Der dazu passende, "elektrosphärische" Soundtrack, wie ihn die Künstlerin selbst treffend bezeichnet, besteht aus sich überlappenden Radiofrequenzen. 

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!Mediengruppe Bitnik, CCTV – A Trail of Images, 2008 – 2014

CCTV – A Trail of Images, !Mediengruppe Bitnik

In ihrer Werkserie CCTV – A Trail of Images, greift die !Mediengruppe Bitnik in Überwachungssysteme im Stadtraum ein. Mittels selbstgebauten Signalempfängern machen sie verborgene Videoüberwachungssignale aus dem urbanen Raum sichtbar. 

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Stefan Karrer, Cool clouds that look like they should be spelling something, but they don't, 2016, video still

Cool clouds that look like they should be spelling something, but they don't, Stefan Karrer

In Cool clouds that look like they should be spelling something, but they don't (2012/2016) suchte Stefan Karrer im Internet nach Bildern, die mit Begriffen wie "Cloud", "Wave" oder "Rock" in Verbindung mit Adjektiven wie "cool", "crazy" oder "lonely" kommentiert wurden.

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Marc Lee, Pic Me, 2014, Online Project

Pic-Me V1 (Version 1), Marc Lee

Der Schweizer Medienkünstler Marc Lee verknüpft in seiner Netzarbeit Pic-Me die Soziale Plattform Instagram mit einem Google Earth Browser-Plug-in, mittels dessen er den Standort von Instagram Usern lokalisiert, die gerade ein Selfie unter dem Hashtag #me gepostet haben.

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Yves Netzhammer, Formales Gewissen, 2013, still

Formales Gewissen, Yves Netzhammer

Formales Gewissen (2013) beendet eine Trilogie mit Dialogischer Abrieb (2011) und Vororte der Körper (2012) mit der Yves Netzhammer mögliche Formen der Interaktion des Menschen mit seiner Umwelt untersucht.

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Philipp Gasser, Der moderne Mensch, 2000, still

Der moderne Mensch, Philipp Gasser

Anlässlich des neuen Millenniums hat Philipp Gasser eine Arbeit über ein damit vermeintlich einhergehendes neues Menschenbild unter dem Titel Der moderne Mensch geschaffen: In einem normal beleuchteten Ausstellungsraum wird eine Projektion mittels eines Spiegels in zwei Projektionen übers Eck oder auf zwei gegenüberliegende Wände gesplittet.

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Philipp Gasser, Der, der kommt, ist nicht der, den du erwartet hast, 1999, installation view

Der, der kommt, ist nicht der, den du erwartet hast, Philipp Gasser

Philipp Gasser hat sich seit seinen künstlerischen Anfängen mit der Zeichnung beschäftigt. Dies ist bis heute, wo er vornehmlich medial arbeitet, so geblieben. Obwohl als einfache Projektionen inszeniert, entwickeln seine Animationen eine physische Sogwirkung. Sie greifen aus dem Bild hinaus und involvieren die Betrachter physisch.

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Yves Netzhammer, Dialogischer Abrieb, 2011, still

Dialogischer Abrieb, Yves Netzhammer

Die metapohrisch angelegte Handlung eines Dialogs in Form eines Autounfalls, in dem sich zwei Subjekte in Zeitlupentempo annähern, letztendlich ineinander krachen, bietet die formale Struktur des Filmes. Gegenseitige Abhängigkeiten und Prägungen werden sinnbildlich veranschaulicht.

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Hervé Graumann, My living room, 1993, screenshot

My living room, Hervé Graumann

Mithilfe eines CAD-Programms, das Ende der Neunziger Jahre vor allem für Visualisierungen von grossen Architekturprojekten, wie etwa eines Fussballstadions, Verwendung fand, zeigt uns Graumann in My living room einen Einblick in ein ganz persönliches Arbeits- und Schlafzimmer.

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Yves Netzhammer, Vororte des Körpers, 2012, still

Vororte des Körpers, Yves Netzhammer

Vororte der Körper ist eine konsequente Animation, die das Medium Film auf ihren Ursprung, das Bild, zurückwirft. Ausgehend von Tauchern auf einer Plattform im Meer taucht der Betrachter zeitgleich durch Bildräume in Bildwelten, deren assoziative innere Logik mit den Gewohnheiten der konventionellen Narration kollidiert.

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