Adam Cruces, Patience, 2011, screenshot on youtube

Patience, Adam Cruces

In dem Videoloop Patience zeigt der amerikanische Künstler Adam Cruces, der sich u. a. für die spezifische Ästhetik des Digitalen interessiert, das Gesicht einer computergenerierten Schönheit. Ihre Züge bleiben unbewegt, während die hypnotische Wellenbewegung eines Mac-OS Bildschirmschoners in ihren ausgehöhlten Augen auf und nieder weht.

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Ursula Damm, Transits, 2012, installation view

Transits, Ursula Damm

Die Installation Transits, die für die Ausstellung des HeK Sensing Place, 2012 produziert wurde, verwendet 24 Stunden Videoaufnahmen des Aeschenplatzes in Basel, um Spuren von Passanten auf einem städtischen Verkehrsknotenpunkt aufzuzeichnen und in ihren Charakteristiken sichtbar zu machen. 

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Christina Kubisch, Electrical Walks Basel, 2012. Photo: Lukas Zitzer

Electrical Walks Basel, Christina Kubisch

Christina Kubischs Electrical Walks führen zu den elektromagnetischen Hotspots der Stadt und ermöglichen eine andere Wahrnehmung unserer alltäglichen Umgebung.

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Jodi, div. [property], 2013, screenshot

div. [property], Jodi

Die Website div.[property] besteht aus einer Animation, welche die beiden Standard-Desktop-Hintergrundbilder des Mac Leopard und Windows XP Betriebssystems sich gegenseitig in ständiger Rotation horizontal, vertikal und diagonal durchschneiden lässt.

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Alexis O’Hara, Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, 2009-2011. Photo: Stefan Hollenstein

Squeeeeque A.K.A. the improbable Igloo, Alexis O’Hara

Seit Ende der Neunziger Jahre als Slam-Poetin und experimentelle Musikerin aktiv, baut die kanadische Künstlerin Alexis O’Hara mit dem Squeeeeque Iglu eine interaktive Klangskulptur.

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Face Swap (past), Lauren Huret

Lauren Huret setzt sich in ihren Arbeiten u. a. mit Fragen der Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auseinander. So teilt sie selbst auch nur einen Disclaimer auf ihrer Webseite mit den Usern, da sie dem WWW sehr misstrauisch gegenüber steht, wie sie dort schreibt. 

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Marc Lee, TV-Bot 2.0, 2010, screenshot

TV-Bot 2.0, Marc Lee

Bereits seit Ende der Neunziger Jahre gilt der Schweizer Marc Lee als wichtiger Vertreter netzbasierter Kunst durch sein Experimentieren mit Strategien digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien, und zunehmend auch mit user generated content.

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Christoph Wachter / Mathias Jud, New Nations, 2009–2011, Kunsthaus Langenthal

New Nations, Christoph Wachter / Mathias Jud

Wie zahlreiche der netzbasierten Werke des Schweizer Künstlerduos Wachter und Jud zeigt New Nations die Machtstrukturen des Internets auf. Das Werk ist ein Router, der dafür konzipiert wurde, die Grenzen der Freiheit der digitalen Kommunikationsgesellschaft sichtbar zu machen.

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UBERMORGEN, Sound of eBay, 2008/2009, screenshot

Sound of eBay, UBERMORGEN

Das österreichische Künstlerduo UBERMORGEN arbeitet seit 1995 im Bereich der digitalen Bildkunst, des Medienaktivismus, Programmierens und Media Hackings. The Sound of eBay ist eine Website, die MP3-Tracks aus Benutzerdaten von eBay generiert und diese in Form von Teletext-Sex-Inseraten präsentiert. 

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Aline Zeltner, Lideslied, 2011, still

Lideslied, Aline Zeltner

Lideslied ist die erste Videoarbeit der Schweizer Künstlerin Aline Zeltner, die zunächst vor allem mit Objekten, Installationen und Performance gearbeitet hatte. In einer überlebensgrossen Projektion in Zeitlupe und unter rhythmischen Saitenklängen reitet eine Frau auf einem braun glänzendem Pferd aus der Tiefe einer sommerlich grünen Wiese auf die Betrachtenden zu. 

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Esther Hunziker, EHB 5866, 2012, still

EHB 5866, Esther Hunziker

EHB 5866 ist die fiktive Galaxie der Basler Künstlerin Esther Hunziker, die aus einer einzigen realen Fotografie des Marsmondes Phobus besteht. In hundertfacher Überlagerung drehen sich die Schichten des Abbildes des Himmelskörpers in wandelnden Konstellationen statt um den Roten Planeten um sich selbst. 

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Philipp Madörin, Allebildergenerator, 2011, installation view at HeK. Photo: Stefan Holenstein

Allebildergenerator, Philipp Madörin

Für die Arbeit Allebildergenerator hat der Basler Künstler Philipp Madörin, der ursprünglich aus der medizinisch-diagnostischen Bildherstellung kommt, einen Algorithmus entwickelt, welcher alle Bilder zu generieren vermag, die sich auf einem s/w Monitor mit 480 x 360 Pixel darstellen lassen. 

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Aline Veillat, Sada el-Kawn, 2011, installation view at HeK. Photo: Stefan Holenstein

Sada El-Kawn, Aline Veillat

Eine raumhohe Papyruspflanze beherbergt mehrere Lautsprecher und Megafone, über die ein Stimmengewirr aus arabischen Gedichten, Revolutionsliedern, Muezzinrufen oder auch Vogelgezwitscher zu hören ist.

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Denis Handschin / Michel Winterberg, Um die Ecke, 2012, still

Um die Ecke, Denis Handschin / Michel Winterberg

Mit ihrer Installation Um die Ecke haben die Schweizer Denis Handschin und Michel Winterberg ein polyperspektivisches Portrait des Dresipitzareal in Basel geschaffen. Auf vier prismenartig zusammengesetzten, dreieckigen Projektionsflächen sind neben Filmaufnahmen des Areals auch dessen akustische und elektronische Charakteristika verwendet worden, ebenso, wie Daten der archäologischen Bodenforschung Basel.

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onewordmovie, Beat Brogle / Philippe Zimmermann

Beat Brogle und Philippe Zimmermann haben für die partizipatorische Webarbeit onewordmovie eine Software entwickelt, die unter Zugriff auf die gängigen Webbrowser wie Netscape oder Internet Explorer alle unter einem Suchbegriff verlinkten Bilder zu einem Film zusammenstellt.

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Studer / van den Berg, filter: four letter words, 1997 – 1998

filter: four letter words, Studer / van den Berg

Monica Studer und Christoph van den Berg gehören zu den Pionieren der Medienkunst in der Schweiz, die sie sich schon Mitte der 1990er Jahre mit den künstlerischen Möglichkeiten dieser neuen Plattform auseinandersetzten. Die drei sogenannten filter-Arbeiten entstanden zwischen 1996 und 1998 und sind heute, so die Künstler selbst, historische Momentaufnahmen, «die sich mit dem damals recht neuen künstlerischen Instrument Hypertext auf der Ebene bildhafter Übersetzungen beschäftigten.» 

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Studer / van den Berg, filter: mille miglia, 1997 – 1998

filter: mille miglia, Studer / van den Berg

Monica Studer und Christoph van den Berg gehören zu den Pionieren der Medienkunst in der Schweiz. Die drei sogenannten filter-Arbeiten entstanden zwischen 1996 und 1998. «Filter sind Schnipsel, die wechselnde Sichtweisen bei der Bewegung im und durch das Internet zum Thema haben. Wie ein Kleinkind, das lernt, dass sich vorwärts zu bewegen mehr bedeuten kann als nur das Ziel auf einer geraden Linie zu erreichen, sollten wir unterschiedliche Begriffe finden für unterschiedliche Weisen, sich in einem nonlinearen System zu bewegen», so die Künstler selbst.

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Studer / van den Berg, filter: mixed double, 1997 – 1998

filter: mixed double, Studer / van den Berg

Monica Studer und Christoph van den Berg gehören zu den Pionieren der Medienkunst in der Schweiz. Die drei sogenannten filter-Arbeiten entstanden zwischen 1996 und 1998. «Diese Filter können benutzt werden, um sich von der Sinnsuche im www abzukühlen und sich ziellos weiter fortzubewegen – so wie in einem Roadmovie», so die Künstler selbst.

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./LOGICALAND V0.1, Maia Gusberti, Michael Aschauer, Nik Thoenen, Sepp Deinhofer, 2002

./LOGICALAND V0.1, Maia Gusberti, Michael Aschauer, Nik Thoenen, Sepp Deinhofer

Das Langzeit-Strategiespiel ./Logicaland V0.1 basiert auf einer Weltsimulation, die Mitte der 1970er Jahre in den USA entwickelt wurde. Das Modell spiegelt globale Wechselbeziehungen zwischen 185 Staaten und wurde mit spezifischen Ausgangsdaten aus dem «CIA World Fact Book 2001» gespeist. 

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Mélodie Mousset, We were looking for ourselves in each other, 2015

We were looking for ourselves in each other, Mélodie Mousset

Mélodie Mousset nimmt ihren Körper als Ausgangspunkt für ihr Werk. Dabei spielen die verfügbaren hochauflösenden Bildgebungsverfahren der medizinischen Diagnostik eine grosse Rolle. Mousset hat diese genutzt, um virtuelle Animationen ihrer eigenen Organe zu erstellen, die in einem paradiesischen Inselsetting unter blauem Himmel und Meeresrauschen auf den User herabschweben.

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!Mediengruppe Bitnik, Download Finished, 2006, still

Download Finished, !Mediengruppe Bitnik

Die Zürcher !Mediengruppe Bitnik (Carmen Weisskopf und Domagoj Smoljo), bekannt durch die medienreflexive Anwendung von Hacking-Strategien, verwendet für ihr Netzprojekt Download Finished Filme aus P2P-Netzwerken und Online-Archiven.

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knowbotic research, macghillie_just a void, 2008 – 2012

macghillie_just a void, knowbotic research

knowbotic research beschäftigt sich mit Phänomenen von Sichtbarkeit und Präsenz sowie der Übersetzung zwischen unterschiedlichen Bedeutungssystemen: Performative und installative Arbeiten im öffentlichen Raum konfrontieren realweltliche Szenarien mit semi-fiktiven Testfällen. Mit der Figur MacGhillie lassen sie städtische Orte von einer Figur aussuchen, die mit einem handelsüblichen Tarnanzug bekleidet ist und weder als Individuum noch überhaupt als Person auffällt. 

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knowbotic research, minds of concern (New York Version), 2002

minds of concern (New York version), knowbotic research

Das Projekt minds of concern, das anlässlich einer Ausstellung im New Museum, New York, 2002 konzipiert wurde, besteht aus einer Installation und einer netzbasierten Arbeit. Durch das Web Interface des Public Domain Scanners können die AusstellungsbesucherInnen auf der Website des Projekts bestimmte Gruppen auswählen, das können Bewegungen oder NGO’s sein wie Oxfam, the Freedom from Debt Coalition und COSATU, oder aber Medienaktivisten und KünstlerInnen, die sich kritisch zu globalen Aktivitäten der Netzgemeinde äussern.

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knowbotic research, kotomisi un-inform, 2014 –2016

kotomisi un-inform, knowbotiq

Kotomisi ist die Bezeichnung für ein traditionelles Gewand, welches Sklavinnen vor und nach der Befreiung in der ehemaligen holländischen Kolonie Surinam im 17. Jahrhundert trugen. Der Stoff für das mehrschichtige Kleidungstück, bestehend aus Rock, Jacke und Kopfteil, wurde in translokalen Produktions-und Distributionsprozessen in Europa, Afrika, Asien und Amerika hergestellt und repräsentierte darin die Gegebenheiten und sogar die Zahlungsmethoden eines bereits zu dieser Zeit hochglobalisierten Sklavenhandels.

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Circus, collectif_fact

Die Videoinstallation Circus lebt von der Spannung zwischen der einfachen, statischen Aufnahmemethode der Bilder mittels digitaler Fotografie und deren technisch hochversierter Animation.
Vor einem unbestimmten, schwarzen Grund schweben verschiedene Mirkoszenarien des gleichnamigen Platzes in Genf auf die Betrachtenden zu und entschwinden, indem sich die unterschiedlichen Bestandteile in zahlreiche Schichten zerdehnen.

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Loading, collectif_fact

Das animierte Video Loading des Künstlerkollektivs collectif_fact zeigt eine endlos geloopte, kurze Sequenz von identischen, grauen Lieferwagen, die zweispurig hintereinander in ein ebenso graues Parkhaus hinabfahren. Der monotone Fluss der Wagen bleibt dabei konstant. Die Szenerie wirkt ganz offensichtlich wie aus Karton gebaut und die Handlung offenkundig gestellt und unnatürlich. 

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Schnur, Jan Voellmy

Mit seiner interaktiven Installation Schnur setzt der Basler Künstler Jan Voellmy Klang spielerisch in sichtbare Bewegung um. Die Projektion eines mit rotem Pflaster an die Wand geklebten Stücks Schnur überträgt die Geräusche der Ausstellungsbesucher über ein Mikrofon in eine tanzende Bewegung der Schnur, die ansonsten leicht im Stimmengewirr der Ausstellung hin und her schwingt.

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LUMO LED, Atelier Hauert-Reichmuth mit Volker Böhm

Jedes der Multiples besteht aus 16 Leuchtkammern, welche einzeln angesteuert werden können. Obwohl und gerade weil die Anzahl der Pixel sehr reduziert ist, lassen sich – in Bewegung gebracht – vielerlei Bildwelten und unglaublich komplexe Vorgänge erzeugen. Zelluläre Automaten werden von chaotischen Systemen unterwandert, aus zufälligen Strukturen wächst ganz unbemerkt eine symmetrische Funktion.

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Max Payne Cheats Only, Jodi

Max Payne Cheats Only ist der Abschluss einer Serie von Videospielappropriationen des niederländisch-belgischen Künstlerduos Jodi. Die bestehende Figur des Third-Person-Shooters Max Payne wird nach allen Regeln der Programmierkunst in einer sinnentleerten Aneinanderreihung von sich repetierenden Mikrohandlungen demontiert.

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A Young Person’s Guide To Walking Outside The City, Alexander Hahn

Die 1983 zu Beginn der Ausstellungstätigkeit des Schweizer Künstlers Alexander Hahn entstandene Computeranimation zeigt einen surrealen Landspaziergang. Nachdem der Hauptprotagonist, ein kleines blaues Männchen, von einer Kanone mit fliegenden Fischen beschossen worden ist, bastelt er sich aus derselben Kanone ein Fahrrad.

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Frequency, Esther Hunziker

Für Frequency hat Esther Hunziker Found Footage eines Livekonzerts so oft komprimiert, bis die Bewegungen der Bandmitglieder in ständig wandelnde Farbfelder zerfliessen. Der dazu passende, «elektrosphärische» Soundtrack, wie ihn die Künstlerin selbst treffend bezeichnet, besteht aus sich überlappenden Radiofrequenzen. 

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Sphinx, Birgit Kempker

Sphinx ist eine interaktive literarische Onlineplattform auf der User seit 2004 die unterschiedlichsten Fragen stellen und mit einer individuellen, oulipoetischen Antwort rechnen können. Oulipoetisch ist die Abkürzung von Ouvroir de Littérature Potentielle, einer Werkstatt für potentielle Literatur, wo Kempker die grundlegende Versform für ihre Antworten gefunden hat: Die sechs mal sechs Verse der Sestine der barocken Lyrik. 

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Marc Lee, TV-Bot 1.0, 2004/2005

TV-Bot 1.0, Marc Lee

Bereits seit Ende der Neunziger Jahre gilt der Schweizer Marc Lee als wichtiger Vertreter netzbasierter Kunst durch sein Experimentieren mit Strategien digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien, und zunehmend auch mit user generated content.

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ce qui arrive, collectif_fact

Die Videoanimation ce qui arrive zeigt einen Schnitt durch ein grosses Bürogebäude, dessen anonyme Korridorfluchten und Sitzungszimmer nahezu überall auf der westlichen Welt existieren könnten. Während die Kamera sich in einer kontinuierlichen Fahrt horizontal oder vertikal im Gebäude bewegt, ändern sich die Konfigurationen der Personen im jeweiligen Raum durch mehrere ineinander geblendete Stills.

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travelogue, Studer / van den Berg

Travelogue, ein Web-Game, das Studer / van den Berg für das Fernseh- und Online-Projekt 56kTV bastard channel entwickelt haben, ist der Reisebericht eines Ich-Erzählers, dessen Rolle der User einnimmt, um aus der klaustrophobischen Enge eines anonymen Hotelzimmers und dessen nervtötender Geräuschkulisse eines kaputten Fernsehers zu entkommen.

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Every Icon, John F. Simon, Jr.

Der US-Amerikaner John F. Simon, Jr. hat mit Every Icon eine Software programmiert, welche in einem Raster aus 32 x 32 weissen Quadraten alle Kombinationsmöglichkeiten von schwarzen und weissen Feldern mit einer Geschwindigkeit von 100 Varianten pro Sekunde von oben nach unten durchlaufen lässt.

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